Vorab-Hinweise:
![]() | Bild 1. Ausgangspunkt: Das geöffnete "neue" Sprach-Memo Objekt unserer Begierde ist - na was wohl? - die Platine. Alle Verbindungen zur "Peripherie" einschließlich der unteren Batterieklammer (Minuskontakt) werden abgelötet sowie die mechanischen Schaltelemente entfernt, dann kann die Platine entnommen werden. Auch die LED wird ausgelötet. Es handelt sich übrigens um eine low-current-Ausführung, die sich evtl. noch an anderer Stelle im Funkpapagei nützlich machen kann. Alle freien Lötflächen sollten nun sorgfältig von überschüssigem Zinn befreit werden, z.B. mit Lötsauglitze. |
![]() | Bild 2. Zuschnitt Die Platine wird weiter "gerupft" - nämlich etwa entlang der gezeichneten roten Linien mit einer kräftigen Schere auf das endgültige Modulformat zurecht geschnitten. Außerdem werden die Drahtbrücke (weißer Draht) und der "konventionelle" 3k3-Widerstand entfernt, ebenso der SMD-Widerstand unterhalb des ICs (gelber Kreis). Letzterer kann - optional - durch einen SMD-Widerstand von 47 k ersetzt werden, in diesem Fall entfällt der konventionelle 47k-Widerstand in Bild 5. Die zwei übrigen SMD-Bauteile, ein Kondensator und ein weiterer Widerstand, bleiben an ihrem Platz und dürfen nicht entfernt werden. |
![]() | Bild 3. Die Farbmarkierungen zeigen die nächsten Bearbeitungsschritte:
Wer möchte (und nicht allzu knapp geschnitten hat), kann die linke untere Ecke der Platine noch etwas anschrägen. |
![]() | Bild 4. Anbringen des Steckverbinders Wir benötigen ein Stück einreihige Pfostenleiste mit 10 Stiften. Davon werden der zweite, vierte und fünfte Stift entfernt. In der Regel lassen sie sich problemlos mit einer kleinen Elektronikzange herausziehen.
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![]() | Bild 5. Modulverdrahtung Um das Sprachspeichermodul für unsere Zwecke brauchbar zu machen, müssen nun noch die hier gezeigten Drahtverbindungen sowie zwei Widerstände und zwei Si-Dioden (z.B. 1N4148) hinzugefügt werden. |
![]() | Bild 6. Voila! Das fertige Sprachspeichermodul. So etwa müsste das steckfertige neue Sprachspeichermodul aussehen. Übrigens, um Unsicherheiten vorzubeugen: An der gelb gekennzeichneten Stelle befindet sich tatsächlich die erforderliche Lötstelle mit der darunter liegenden Leiterbahn, auch wenn es im Bild so gut wie nicht zu sehen ist! Das Modul ist vollständig kompatibel zu denen der ersten Generation (wie im FUNKAMATEUR beschrieben) und kann auch in Kombination mit jenen verwendet werden. Wegen des abweichenden Verhaltens einer Signalleitung wird aber eine Firmware ab Version 2.4 benötigt (ggf. updaten). Diese erkennt den Modultyp automatisch und stellt sich - separat für jeden Modulsteckplatz - darauf ein, so daß sich "nach außen" nichts ändert. |