Funkpapagei von DL7AWL: Firmware-Versionsgeschichte
Hier eine detaillierte Liste sämtlicher Änderungen umgekehrt chronologisch (d.h. das Neueste immer am Anfang). Die Seitenverweise beziehen sich auf das Sysop-Handbuch in der aktuellen 4. Auflage. Wer eine ältere Handbuch-Fassung hat, findet hier eine neue.
Version 2.7 (März 2007):
- Die beiden per Funk fernsteuerbaren Schaltausgänge der Version 2.6 haben so viel Anklang gefunden, dass ich mich zu einer Erweiterung habe überreden lassen ;.)
Ab dieser Version sind nun bis zu 9 (!) Schaltausgänge möglich. [Mehr]
Version 2.6 (September 2003):
- Diese Version erweckt - ohne Einbuße anderer Funktionen - endlich die bisher ungenutzten Ports RB0 und RB1 zum Leben und macht diese als fernbedienbare Schaltausgänge mit TTL-Pegel für beliebige Zwecke nutzbar. Hurra! Nun also auch noch die Betriebsart "Fernwirken" mit dem Papagei! Sowas kann man ja eigentlich immer gebrauchen...!
- Die neuen Funktionen erfordern keinerlei Hardware-Änderungen auf der Papageien-Platine, da RB0 und RB1 ja bereits auf einen eigenen Steckverbinder (K2) herausgeführt sind (zweckmäßigerweise zusammen mit +5V und GND).
- Bezüglich der Funktionalität wurde an unterschiedliche Aufgabenstellungen gedacht: RB1 ist nur vom Sysop schaltbar (PIN-Code erforderlich) und behält den jeweils gesetzten Zustand dauerhaft (auch nach Stromausfall) bei. Bei RB0 gilt dasselbe für einen vorwählbaren Default-Zustand; zusätzlich besteht jedoch, sofern vom Sysop freigegeben, die Möglichkeit einer PIN-losen Fernbedienung durch die Benutzer. Der dadurch bestimmte aktuelle Schaltzustand wird in CW mit "0" (AUS/LOW) bzw. "1" (EIN/HIGH) quittiert und gilt bis zum nächsten Abfallen - dann nimmt RB0 wieder den vom Sysop vorgewählten Ruhezustand an.
- Nutzerfunktion "6" wurde neu belegt und steht nun zur (optionalen) Fernbedienung des Schaltausganges RB0 zur Verfügung. Der bisher über "6" mögliche Abruf der Firmware-Versions- und Copyrightmeldung in CW ist weiterhin über Nutzerfunktion "C" möglich.
- Bei der Sysop-Funktion <PIN>4Enn ("Prompt"-Zeichen einstellen) ist nn=0 als Eingabewert nicht mehr zulässig. Bisher war es mit diesem Wert möglich, jeglichen Prompt völlig zu unterbinden. Das ist redundant und wurde zwecks Einsparung von Programmspeicherplatz fallen gelassen. Das gleiche Ziel - kein Prompt - kann ja bei Bedarf auch erreicht werden durch <PIN>C70E in Verbindung mit einer Sperrung der Nutzerfunktion "7".
- Durch trickreiche interne Umcodierung konnten die zusätzlichen Möglichkeiten trotz bereits ausgereizten Programmspeichers ohne Verzicht auf andere Funktionen realisiert werden. Das Sysop-Handbuch der Version 2.5 gilt deshalb weiterhin; es wurde lediglich um ein Ergänzungsblatt für die neuen Funktionen erweitert.
- Wegen des erhöhten RAM-Bedarfs ist ab Version 2.6 ein PIC 16F84 zwingend erforderlich. Mit dem veralteten 16C84 funktioniert diese Firmware nicht mehr! Schon seit geraumer Zeit habe ich nur noch den F-Typ ausgeliefert. Hier ist selbstverständlich ein kostenloses Upgrade möglich. Bei Alt-Betreibern, die noch einen 16C84 haben, muss für ein Upgrade der ganze Baustein getauscht werden. Das ist leider, aber sicherlich verständlich, nur gegen Berechnung (Selbstkosten) möglich.
- Hinweis: Diese Firmware-Version ist identisch mit einer als "2.5 BZ" bezeichneten inoffiziellen Version, die seit März '03 probeweise an einen kleinen Kreis von Interessenten ausgegeben worden war und sich inzwischen bestens bewährt hat (zumindest sind keine Klagen gekommen...).
Version 2.5 (Juli 2000):
Version 2.4 (Juni 1998):
- Es werden nun drei verschiedene Sprachspeichermodul-Typen unterstützt, nämlich der "alte" und der "neue" sowie der "abweichende" (früher für ungeeignet erklärte) Typ. Die Firmware erkennt den Modultyp automatisch und stellt sich darauf ein, und zwar für jeden Steckplatz separat, so daß auch eine beliebige gemischte Bestückung möglich ist.
- Bedingt durch die vorstehende Neuerung verlängert sich die Schleife zur Ruftonerkennung um 3 Taktzyklen, mit minimalen Auswirkungen auf einige Sysop-Kommandos (Details siehe S. 26). Alle Default-Werte wurden entsprechend angepaßt, so daß sich am tatsächlichen Verhalten des Papageis nichts ändert.
- SYSOP-Funktionen sind nur noch im unaufgetasteten Zustand nutzbar (eigentlich ein ungewollter Nebeneffekt, trotzdem sinnvoll).
- Eine neuaufgelegtes Sysop-Handbuch ersetzt die vielen Ergänzungsblätter: Es enthält nun alle Änderungen und ist in vielen Details verbessert und insbesondere aus didaktischen Gründen auch um einige Abschnitte erweitert worden; jetzt 27 statt 19 Seiten. (Anfordern)
Version 2.3 (April 1997):
- Korrektur einiger mit Version 2.2 eingebauter "Bugs": Notabschaltcode schaltete versehentlich ein statt aus, Befehlstyp 7 (vgl. S. 19) wurde nicht mehr automatisch beendet.
- Interne Code-Optimierungen.
Version 2.2 (März 1997):
- Es werden jetzt bis zu vier Sprachspeichermodule unterstützt. Module 3 und 4 sind für abrufbare Info-Texte nutzbar. Hinweis: Nach Hinzufügen weiterer Module ist in seltenen Fällen ein NF-Neuabgleich nötig, insbesondere wenn Module unterschiedlichen Typs kombiniert werden.
- Info-Spezial-Modus: Papagei jetzt auch als automatisches Sprachausgabesystem für bis zu 4 abrufbare Info-Texte nutzbar (S. 16ff).
- Neue, zwecks Platzgewinnung optimierte Morseroutinen:
- Der CW-Zeichensatz wurde um ein Zeichen erweitert: Der Bindestrich (2D hex) wird nun auch als solcher ausgegeben (-....-). Das bisher durch den Bindestrich repräsentierte Zeichen "Trennung" wird nun durch das Gleichheitszeichen (3D hex) dargestellt (S. 24).
- CW-Geschwindigkeit und CW-Tonhöhe sind nun völlig unabhängig voneinander einstellbar. Änderungen der Tonhöhe beeinflussen nicht mehr das Tempo. Die Werte für CW-Tempo und Tonhöhe haben sich aufgrund der Umgestaltung geändert, d.h. gleiche Werte bedeuten nicht mehr dasselbe wie vorher. Die Default-Werte wurden aber entsprechend angepaßt, so daß sich am Verhalten faktisch nichts ändert (S. 12).
- Nutzerfunktion 5 (S.10) setzt das CW-Tempo nicht mehr wie bisher rigoros auf den geringstmöglichen Wert - das wäre jetzt zu langsam. Vielmehr wird die "Langsam" - Einstellung nun durch Verdoppelung des Normalwertes gewonnen, so daß sie sich jetzt immer vom Normaltempo unterscheidet.
- Neuer Modus 6 für Begrüßungstext und Baken-Ansage (auf Anregung von DH7CW).
- Nutzerfunktion "0" intern nicht mehr als Kaltstart realisiert (funktional ergibt sich aber keine Änderung).
- Neue SYSOP-Funktionen: Kaltstart (S.12), Abfallen der Abfallkennung ein/ausschalten (S. 14), Info-Spezialmodus ein/ausschalten (S. 16ff.), Besprechen der Module 3 und 4 (S. 16).
Version 2.1 (März 1997):
- Das Default-TX-Delay wurde von 200 auf 500 ms erhöht. Damit wird auf eventuelle "Trägheiten" beim Empfänger des Nutzers Rücksicht genommen. Dieser Wert dürfte nun so hoch sein, daß er in den allermeisten Fällen so bleiben kann und keiner Einstellung mehr bedarf - selbst wenn er höher ist als eigentlich nötig, stört das ja nicht. Trotzdem ist eine Einstellung wie bisher möglich (S. 13).
- In einigen Fällen wurde das TX-Delay (S. 12) unnötigerweise auch dann eingefügt, wenn die PTT-Leitung bereits von einem vorhergehenden Vorgang her aktiviert war. Dies wurde eliminiert.
- Ein Fehler der Ruftonerkennung wurde behoben, der in sehr seltenen Fällen sporadisch dazu führen konnte, daß der Papagei durch auf seiner Frequenz geführte normale Simplex-QSOs ungewollt "aufgetastet" wurde, oder daß im aufgetasteten Zustand wegen fälschlichen Ansprechens der Ruftonsperre Durchgänge nicht wiederholt wurden.
- Die unbeabsichtigte Baken-Ansage unmittelbar nach der Abfall-Kennung (im Modus 2) wurde entfernt.
- Interne Code-Optimierungen.
Version 2.0x ( Mai 1996):
- Erste "offizielle" Version.
Zurück: zur "Papageien-Seite" oder zur Startseite